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Cheetah Bikes

Betriebsanleitung

  • Vor jeder Fahrt müssen Sie folgende Punkte prüfen

1. Sind die Schnellspanner oder Verschraubungen an Vorder-u. Hinterrad, Sattelstütze und sonstigen Bauteilen korrekt geschlossen.
2. Sind die Reifen in gutem Zustand und haben beide Reifen genügend Druck (bitte Herstellerangaben beachten)
3. Mache Sie eine Bremsprobe im Stand, indem Sie die Bremshebel mit Kraft zum Lenker ziehen. Der Hebel darf sich nicht zum Lenker durchziehen lassen.
4. Lassen Sie Ihr Fahrrad aus geringer Höhe auf den Boden springen. Gehen Sie auftretenden Klappergeräuschen nach.
5. Bei einem gefederten Rad machen Sie einen Fahrwerks-Check: Stützen Sie sich auf das Rad und prüfen Sie, ob die Federelemente wie gewohnt ein-und ausfedern. Püfung des Negativ-Federweg (Sag) bei Dämpfer und Federgabel (entsprechende Hinweise finden Sie in den mitgelieferten Betriebanleitungen des entsprechenden Federungshersteller).
6. Alle Schraubverbindungen am Rahmen sind regelmäßig (vor jeder Ausfahrt) zu überprüfen. Entsprechende Drehmomente siehe unten.

  • regelmäßige Pflegearbeiten bzw. Überprüfungen 

1. Schonende Radwäsche wird mit einem weichen Wasserstrahl oder einem Eimer Wasser unter Zuhilfenahme eines Schwamms durchgeführt. (kein Dampfstrahler-Einsatz — die Lager des Fahrrades werden geschädigt).
2. Bei der Kettenpflege ist nicht die Menge sondern Verteilung und Regelmäßigkeit der Anwendung entscheidend. Wichtig: Vermeiden Sie, daß Öl oder sonstige Schmiermittel auf die Bremsanlage kommt, dies würde die Wirkung stark vermindern.
3. Nahezu alle Federungshersteller (Gabel und Dämpfer) haben Servicecenter zur turnusgemäßen Wartung und Pflege eingerichtet.
Weitere Informationen über das verbaute Federelement entnehmen Sie der mitgelieferten Bedienungsanleitung.
4. Alle Parts mit Drehmomentanzug z.B. Innenlager, Kurbel, Cassette, Vorbau, Lenker usw. müssen regelmäßig überprüft werden.

  • Hauptrahmen
  • Hinterbau

Bei allen Rahmenmodellen sind keine Veränderungen des Montagezustands bei Auslieferung zulässig. Alle Arbeiten am Rahmen dürfen nur vom CHEETAH Personal durchgeführt werden mit Ausnahme der Kontrolle der Anzugsdrehmomente:
M5x16mm Senkschrauben Umlenkung mitte/Dämpferbefestigung 3-4Nm
M8x20mm Inbusschraube flacher Kopf Umlenkung oben 10Nm
M8x30mm Inbusschraube flacher Kopf Umlenkung unten 18Nm
M6x20mm Senkschraube Gelenk-Ausfallende rechts/links 6Nm
M8x20mm Inbusschraube flacher Kopf Gelenk-Ausfallende rechts/links 18Nm
M6x16mm Inbusschraube Schwingendrehpunkt rechts/links 8Nm
M8x45mm Inbusschraube flacher Kopf Dämpfer mit Stopmutter 12Nm
M8x16mm Inbusschrauben Dämpferbleche rechts/links 12-14Nm
M8x16mm Inbusschrauben Ausfallende rechts/links 18Nm

  • Lagerung

An allen Lagerstellen werden nach DIN genormte Industrielager in Verbindung mit Stahlachsen verbaut.
Die Lagerstellen dürfen nicht geschmiert werden, hierdurch würde die Permaglidschicht der Axialgleitlager zerstört werden. Die Lagerung besteht aus wartungsfreien Industrielagern.
Am Schwingendrehpunkt wird eine Kombination aus Radialnadellagern und Axialgleitscheiben verbaut.
So werden radial wirkende Kräfte (Bsp. Schwingenbewegung), sowie axiale Kräfte (Bsp. Wiegetritt) auf einer Fläche aufgenommen. Ergebnis: bessere Kraftübertragung als bei Rillenkugellagern. Die Lagerung wird seitenstabil und weniger verschleissanfällig.
Die Axialgleitlager wirken zusätzlich als Dichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit.
Funktion und Haltbarkeit stehen im Vordergrund–>> der Kunde bekommt eine wartungsfreie Lagerung.

  • Dämpfer

Alle Informationen über Montage, Einstellung, Wartung, Fehlersuche und Garantiebestimmungen entnehmen Sie den mitgelieferten Bedienungsanleitungen des jeweiligen Dämpfermodells.
Vor der ersten Ausfahrt ist die Einstellung des Negativfederweg (Sag) , nicht unter 20%/über 30% vom Hub, vorzunehmen.
Bei Luftfederelementen ist diese Einstellung vor jeder Ausfahrt vorzunehmen. Die Dämpferfunktion “Lockout” darf im Geländeeinsatz nicht eingestellt sein.

  • Einstellen der richtigen Sitzhöhe

Setzen Sie sich auf den Sattel und stellen Sie die Ferse auf das Pedal, das sich in der untersten Position befindet. In dieser Stellung muß das Bein ganz durchgestreckt sein. Achten Sie darauf, daß die Hüfte gerade bleibt.
Die Sattelstütze muss mindestens mit 80mm im Sattelrohr verbleiben.
Die Sattelstütze muss immer ausreichend gefettet sein.

  • Vorbau/Lenker

Weitere Informationen entnehmen Sie der mitgelieferten Bedienungsanleitung.

  • Steuersatz

Die Gabel, der Vorbau, der Lenker und das Vorderrad sind mit dem Steuersatz im Rahmen drehbar gelagert. Damit sich das Fahrrad selbst stabilisieren kann und geradeaus fährt, muß sich dieser Lenkbereich sehr leicht drehen können.
Prüfen Sie daher die Leichtgängigkeit des Lagers regelmäßig indem Sie den Rahmen mit einer Hand hochheben. Bewegen Sie den Lenker von links nach rechts. Das Vorderrad muß sich leichtgängig schwenken lassen.

  • Federgabel

Alle Informationen über Sicherheit, Einbau, Allg. Hinweise zur Einstellung, Abstimmung, Richtwerte, Wartungsintervalle, Kundendienst und Gewährleistung entnehmen Sie den mitgelieferten Bedienungsanleitungen des jeweiligen Gabelmodells.
Vor der ersten Ausfahrt ist eine Gabelgrundeinstellung vorzunehmen.

  • Bremsanlage

Machen Sie sich vorsichtig mit Ihren Bremsen vertraut. Üben Sie Notbremsungen auf einer verkehrsfreien Fläche, bis Sie Ihr Rad sicher unter Kontrolle haben.
Weitere Informationen über das verbaute Bremsenmodell entnehmen Sie der mitgelieferten Bedienungsanleitung.

  • Schaltung

Ein Schaltvorgang beginnt entweder mit einem Tastendruck an einer Schalteinheit oder mit einem kurzen Dreh des Handgelenks bei Drehgriffschaltern. Machen Sie sich auf einer unbelebten Straße mit der Schaltung vertraut.
Weitere Informationen über das verbaute Schaltsystem entnehmen Sie der mitgelieferten Bedienungsanleitung.

  • Laufräder

Nach einer kurzen Einfahrzeit von 200 – 400 km sollten Sie das Laufrad kontrollieren. Ein Nachspannen ist in der Regel selten nötig.
Fahren Sie nicht mit Laufrädern, die unrund laufen. Überprüfen Sie deshalb von Zeit zu Zeit den Rundlauf.
Weitere Informationen über das verbaute Laufrad entnehmen Sie der mitgelieferten Bedienungsanleitung.

  • Reifen

Gut funktionieren kann ein Reifen nur, wenn er mit dem richtigen Luftdruck befüllt wird. Der vom Hersteller empfohlene Luftdruck steht in der Regel auf der Reifenflanke oder dem Typenetikett.

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