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Cheetah Bikes

MTB Rider 7/2011

FAZIT:
Mit dem Cheetah Ignition bekommt ihr einen fetten Hardcore-Freerider, der so zumindest technisch keine Wünsche offen lässt und vollständig in Deutschland prodziert wird. Ausreichend Federwegsreserven gepaart mit einer hervorragenden Ausstattung machen das Bike zu einer echten Rakete im heftigen Freeride-Einsatz.
Bei Cheetah hat man sich Gedanken gemacht und respektiert die Wünsche seiner Kunden. Auf der Internet-Seite der Firma kann man sich sein eigenes „Ignition“ so zusammenstellen, wie man es gerne hätte, und erhält folglich die unterschiedlichsten Preiskombinationen. Unser Testrad der Größe M soll mit dieser Ausstattung 3.471 Euro kosten. Betrachtet man mal die Teileliste, fällt auf, dass dieser Preis dafür absolut in Ordnung geht. Allen schon die HammerSchmidt FR Kurbel sorgt dafür, dass der Preis beachtlich in die Höhe geht. Diese hat uns im Test allerdings auch absolut überzeugt: knackige Schaltanschläge und Gänge, die auf Anhieb richtig sitzen. Das Rad geht gut nach vorne und setzt die eingesetzte Kraft gut in Vorwärtsbewegung um. Anstiege auf dem Trail werden so zum Kinderspiel. Dank der kompakten Konstruktion der Kurbel erhalten wir zusätzlich mehr Bodenfreiheit als bei einer Kurbel mit normalen Kettenblättern. Aufgrund der eingebauten Kettenführung bleibt die Kette auch dort, wo sie sein soll. Die Rahmenrohre und vor allem das Steuerrohr, in dem die Rock Shox Totem RC2DH steckt, sind sehr massiv und vermitteln den Eindruck von Statilität. Optisch hätten etwas filigranere Rohre allerdings nicht schaden können. Auch die Ausfallenden am Hinterbau erwecken den Anschein, massivste Einschläge locker wegzustecken, kommen aber ebenfalls etwas wuchtig daher. Eine Erklärung dafür ist sicherlich, dass Cheetah Bikes ausschließlich in Handarbeit produziert und auf die Hydroforming-Zaubereien der großen Global Player verzichtet. Dafür gibt´s hier auf jeden Fall ein Produkt aus deutscher Wertarbeit! Was uns definitiv überzeut hat, ist die Gesamtausstattung: Am Ignition wurden nur Top-Parts verbaut, die den etwas höheren Preis absolut rechtfertigen. Der Lenkwinkel liegt mit 65° genau dort, wo wir ihn bei dieser Kategorie Bikes benötigen. Das Rad ist sehr wendig und lässt sich perfekt durch enge Kurven manövrieren. Auch enge North-Shore-Kurven meistert man hiermit mühelos. Dazu trägt auch der relativ kurze Radstand von 1.130 Milimeter bei. In der Luft lässt sich das Cheetah sehr gut kontrollieren. Der Schwerpunkt ist schön mittig und durch sein Gewicht von 17,22 Kilo liegt das Bike schön ruhig in der Luft. Für fette Tricks ist es etwas zu schwerfällig, jedoch ist dies ja auch nicht unbedingt der Aufgabenbereich eines solchen Rads.

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